Jan Fischer Bluesband
 

 

Konzertnachlese Jan Fischer Bluesband

Münzhof: Blues geht direkt ins Blut

Langenargen (lix) – Das geht direkt ins Blut: Mit Rhythmen aus der guten alten Zeit hat die Jan Fischer Bluesband am Mittwoch im Münzhof ihr Publikum begeistert. So sehr, dass die Kulturreferentin hin und weg war: „Das gab´s schon lange nicht mehr.“

Nach zweieinhalb Stunden Blues stand für Kulturbeauftragte der Gemeinde Langenargen, Karola Missel fest: „Die holen wir uns wieder!“ Und eine ähnliche Resonanz gab es auch schon in der Pause. Da wurden Stimmen laut, die sagten, „die müssen wir uns warm halten“ oder „das war einfach nur super, was die Hamburger da geboten haben.“ Gänzlich unbekannt ist das Trio aus dem Norden im Süden der Republik nicht. (….)
Die drei spielten (…) eine Musik, die kaum einen ruhig auf dem Stuhl sitzen ließ. Ein Rhythmus, der direkt ins Blut ging. Und das alles in einer Lautstärke, die kein Anlass gab, sich Petersilie in die Ohren zu stopfen. „Das war genau richtig dosiert, nichts übertönte“, lobte eine Frau während der Pause die angenehme Lautstärke. Für Karole Missel war der Abend ein voller Erfolg. Das machen auch die Zahlen deutlich. Der Münzhof war nahezu ausverkauft. Selbst die Galerie, und diese Tagen lassen sich im Jahr wohl an einer Hand abzählen, war gut belegt. In Zahlen: 220 Gästen bietet der Münzhof Platz. 215 Blues- und Boogie-Begeisterte waren zum Konzert der Hamburger gekommen, die bei so renommierten Festivals wie dem Internationalen Bluesfestival Basel oder dem Jazzmarathon in Hamburg mitmischen. Und zwar als Hauptprogramm.

(Schwäbische Zeitung,  13.Februar 2009)
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Finger fliegen rasant über die Tasten

Jan Fischer-Bluesband schnürt im Mühlehof Musikpaket aus Blues, Ragtime und Rock ’n’ Roll

Zweiter Akt in der Veranstaltungsreihe „Bluesfrühling 2008“: Am Freitag gastierten
drei waschechte Hamburger Jungs im Mühlehof. Sie kämen aus dem Westen
von St. Pauli-Nord und aus dem Osten von St. Pauli-Süd, stellten sich Pianist Jan
Fischer, Bassist Andrew Krell und Gitarrist Martin Friedenstab dem Mühlacker Publikum vor. Zusammen bilden sie die Jan Fischer-Bluesband, eine der wohl besten
Musikgruppen dieser Stilrichtung. „Wir sind nicht auf einer Süddeutschland-
Tournee, sondern extra für das Konzert von Hamburg aus angereist“, erklärte  Bandleader Jan Fischer im Pausengespräch mit unserer Zeitung. Von den Strapazen einer langen Fahrt war den Musikern aber nichts anzumerken. Schwungvoll eröffneten sie mit einem klassischen Blues den Konzertabend im kleinen Saal des Mühlehofs.

„Wir haben ein Paket geschnürt aus Blues, Ragtime und Rock’n’ Roll“, so Fischer. Nicht immer würde sich die fröhliche, schwungvolle Musik in den Texten widerspiegeln, erzählte der Bandleader vor einem Song von Jimmy Reed. „Es geht auch mal um einen Mann, der sich beklagt, dass seine Frau ihn schlecht behandelt, dass er nicht geliebt oder aus dem Haus geworfen wird“, sagte Jan Fischer. Eigene Kompositionen aus der neuen CD „Roadside Boogie“, Klassiker des Blues und Rocktitel von Little Richard bis zu Eric Clapton, zumeist eingefärbt in einer ganz persönlichen, individuellen Note, spielte die Band im Mühlehof und hielt damit ihr Versprechen, ein brodelndes Bluesgebräu auf die Bühne zu bringen. (…)

Rainer Appich

(Mühlacker Tageblatt , 05.02.2008)
 
 

 

Konzertnachlese von Manuel Weber

Brodelndes Bluesgebräu
Early Blues Night

… was auf dem Papier etwas verstaubt und nach dem üblichen superschnellem Klaviergerüttel im Bluesschema klingt, das bereiten Pianist Jan Fischer und sein musikalischer Partner Ralf Böcker am Saxophon als brodelndes, sexy Bluesgebräu auf, das mehr nach längst verfallenen Barrelhouses als nach Zeltfest-Boogie Woogie klingt.

Über weite Strecken des 2 Sets starken Programms agieren die beiden im Duo, spielen alte Nummern, aber keine ollen Kamellen und es ist erstaunlich, welche atmosphärische Dichte Fischer und Böcker erreichen, wie saftig und druckvoll der leicht angeraute, lässig low-fi übersteuerte Sound klingt, der auch Fischers Gesang noch stärker erscheinen lässt, als er sich auf seinen Studioalben anbietet. Eine Stimme übrigens, die nicht nur während der temporeichen Ansagen und Zwischengeschichtchen einem Götz Alsmann durchaus verwandt erscheinen.

Die solistisch nicht überzogenen Arrangements wirken immer frisch. Das liegt sicher auch daran, dass sich Fischer und Böcker nich auf allzu ausufernde Soli einlassen, die die musikalische Aussage nur zerfasern, sondern stark auf die Kraft der Songs, auf die Explosivität ihrer Strukturen setzen.

Noch einen weiteren Schub erfahren die Arrangements, wenn sich Jessy Martens zum Duo gesellt. Gerade einmal 18 Jahre jung ist die Hamburger Sängerin, stellt sogar der Chef des Jazz-Cafes in einer spontanen Ansage zwischen den Sets fast schon fassungslos fest, und hat doch schon soviel Verve, Charisma und musikalische Kraft in der Stimme, dass man unwillkürlich manch erfahrener Kollegin einen Wechsel in ein anderes Fach empfehlen wollte. Aber man muss glücklicherweise nicht ungefragt unhöflich werden, schließlich ist keine andere Sängerin da, der man solche Ungeheuerlichkeiten an den Kopf werfen könnte …

(aus: Kieler Nachrichten 29.07.06)

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Konzertnachlese „Jan Fischer solo“

...an alte Zeiten mit Vince Weber erinnert.

In den Pausen gab es im Obergeschoss zur
Auflockerung Piano-Boogie vom Feinsten mit Jan
Fischer, der auch hervorragende Gesangseinlagen
ablieferte, die an die alten Zeiten mit Vince Weber
erinnerten. Auch da war mächtig Stimmung, es wurde sogar getanzt.

(aus: Festival-Homepage Rückblick auf das Hamburger Skiffle-Festival 2004)

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Konzertnachlese „Jan Fischer Bluesband“

Nortorfer Zuschauer machten der Jan Fischer Bluesband richtig Spaß

Applaus, zustimmende Pfiffe und mitten im zweiten Set schon lautstarke „Zugabe-Rufe“: „Das macht richtig Spaß mit Euch!“ brachte Jan Fischer den Blues-Abend im Nortorfer „Hippo“ auf den Punkt.
Seine Hamburger Band mit Tobi Hübner am Bass, den er zur Freude des Publikums auch auf die Hüfte wirbelte, und dem Gitarristen Martin Friedenstab spielte vor rund 90 teils tanzenden und mitklatschenden Zuschauern eigene Kompositionen und Klassiker wie Jerry Lee Lewis „Great Balls of Fire“ und „Route 66“. Überraschungsgast auch für die Organisatorin Gudrun Strack war die junge Sängerin Jessica Martens, die mit ihrem von der Band behutsam begleiteten „Stormy Monday“ das Publikum erst fesselte und dann entfesselte, da war eine Zugabe fällig.

(aus: Kieler Nachrichten, 23.05.05)

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Konzertnachlese „Redlight Boogie – Jan Fischer & Martin Friedenstab“

Mit federndem Blues und Boogie wurden die Hörer der Waldschänke verzaubert

„Bitte mal drei Bier für die Band“, sendet Jan Fischer per Mikro die Botschaft an den Waldschänken-Tresen. „Hier sind drei Mann fast am verdursten“. Kein Wunder, denn wenn Pianist Jan Fischer, Duo-Partner Martin Friedenstab an der Gitarre und Gastsaxophonist Ralf Böker den Blues machen, „hotten“ sie wie vor 70 Jahren in einer Blues-Bar irgendwo Downtown New Orleans. (...) Einzig das Schneetreiben draußen erinnert daran, dass man hier einem lupenreinen Revival aus Hamburg und nicht dem Original aus Dixieland beiwohnt.
Fischers Blues-Motor boogiet im Bass und quirlt im Diskant, während beide Füße den Honky-Tonk-Rhythmus stampfen. Friedenstabs Gitarre federt elegant durch die bluesig verschleppten Licks und bebt bedächtig, wenn sie als Impulsgeber mit dem Piano gemeinsame Sache macht. Und auch stimmlich ist das Duo voll auf der Höhe längst vergangener Zeiten, die von alten und immer wieder neuen Liebeswirren seufzen: „You got me doing, Baby, what you want me to do“....

(aus: Kieler Nachrichten, 21.02.05)

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Konzertnachlese „Jan Fischer + Günther Liebetruth Trio“

Vier Vollblut-Musiker lieferten ein Konzert der Extraklasse im ausverkauften Akzent Hotel Höltje!

Mit hochgestecktem Anspruch, ohne berechnende Showeffekte, locker und dennoch professionell fegten und fetzten die Musiker mit einer Begeisterung auf der Bühne, die ruckzuck auf die Gäste übersprang.(....) Dabei war das Musikertreffen ganz und gar improvisiert. Schließlich ist das Quartett keine eingespielte Formation, sondern auf Initiative des Vereins Verdener Jazz- und Bluestage zustandegekommen. (...) Besondere Überraschung und Bereicherung war Jan Fischer als der Mann am Klavier. (...) Was die Vier an Spielarten boten, gab ein derart vielfarbiges Spektrum, daß der Abend dem Publikum deutlich mehr als ein übliches Jazzkonzert bot. Es war ein Happening, das nach Wiederholung ruft – ein wahrhaft starker Auftakt der Jazzsaison 2004!

(aus: Verdener-Aller-Zeitung, 16.02.04,)

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Portrait von Dorothea + Andreas Aepler

Gentleman´s Blues

Wenn Jan Fischer erzählt, dass er Pianist ist, denkt wohl jeder sofort an klassische Konzerte und dass ein Frack sowieso das passende Kleidungsstück für ihn wäre. Doch Chopin und Mozart perlen ihm nicht aus den Fingern – der Mann spielt Blues und das richtig gut.
Egal ob solo oder mit seiner Band, wo Jan auftritt wird schon mal auf den Tischen getanzt, wenn sein Boogie Woogie das fordert oder die Menge ganz still, wenn sein Blues das erzwingt. Als Bandleader souverän, als Musiker brillant, ist Jan Fischer ein Entertainer, dem sein Publikum am Herzen liegt. Was scheinbar so mühelos funktioniert, ist in Wahrheit Ergebnis jahrelanger harter Arbeit. Ein Leben am Piano wurde dem Kapitänssohn nicht an der Wiege gesungen, auch wenn er sich schon frühzeitig mit Musik beschäftigte. Es waren wohl eher Menschen und deren oft extreme Lebensumstände, die ihn interessierten, (...) und ihn den Blues so spielen lassen, wie er ihn spielt: Seine Interpretationen bekannter Blues und Boogie Woogie Klassiker bestechen oft durch überraschende und ausgefeilte Arrangements, sein Speed und Drive heben ihn nachdrücklich in die A-Liga der Pianisten dieses Genres. (...) Egal ob vor 50 oder 5000 Leuten, Jan Fischer und seine Band geben immer alles!

(aus: Motorrad Mobiles 11/2003)

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Presse

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Konzertnachlese „Abi Wallenstein, Big Bones + Jan Fischer“

Blues und Boogie der Extraklasse

Einen Musikgenuss der Extraklasse erlebten am Sonnabend die Besucher der Blues- und Boogie-Session im Winsener Marstall. Der Hamburger Abi Wallenstein traf auf Big Bones, einem ganz Großen des amerikanischen Blues, der derzeit Gastspiele in Europa gibt. Das Trio vervollständigte der Hamburger Pianist Jan Fischer, der Big Bones auf seiner Europatournee begleitet. (...) Der amerikanische Ausnahmekünstler wurde am Klavier von Jan Fischer eindrucksvoll begleitet. (...) Das Winsener Publikum erlebte eine mitreißende Blues- und Boogie-Veranstaltung mit zweifellos Ausnahmemusikern ihres Genres.

(aus: Winsener Anzeiger, 22.04.03)